Über mich

Lernen Sie mich kennen, auf ein Wort zu mir:

Als gelernte Krippenerzieherin schloss ich meine Ausbildung zur staatlich anerkannten Erzieherin 1993 mit einem Kolloquium ab. In der Zeit von 1987 bis 1998 eignete ich mir umfangreiche praktische und theoretische Erfahrungen im Umgang mit Krippen-, Kindergarten- und Hortkindern an. Mein Aufgabengebiet umfasste die Pflege, die Erziehung und die Bildung der Kinder, die Leitung einer Integrativgruppe in der nicht behinderte Kinder regelmäßig mit behinderten Kindern gemeinsam betreut wurden, die Zusammenarbeit mit den Eltern, die Erarbeitung individueller Entwicklungs- und Beschäftigungspläne, sowie die Anleitung von Praktikantinnen. Aufgrund des Geburtenrückgangs und der damit verbunden sinkenden Kinderzahlen in den Kindereinrichtungen, erklärte ich mich bis zur Geburt meines Sohnes im Zeitraum 1993 – 1994 zu einer Umsetzung ins Feierabend- und Pflegeheim der Stadt Stollberg bereit. Ich bekam interessante Einblicke in die Krankenpflege und war im Dreischichtsystem vorwiegend für pflegerische und betreuende Maßnahmen zuständig. Zusätzlich sammelte ich wertvolle Erfahrungen in den medizinischen Fachbereichen Onkologie und Geriatrie, welche mir wiederum bei der Ausübung meines zweiten Berufes als Logopädin von unschätzbarem Wert wurden. Ab Mai 1999 absolvierte ich erfolgreich ein Studium an der IFBE Schule für Logopädie in Chemnitz. Am 5. Juni 2002 nahm ich zunächst auf Angestelltenbasis meine Arbeit als Logopädin im Schwarzenberger Stadtteil Sonnenleithe auf.

Gerade Sprach-, Sprech-, Stimm-, Hör- und Schluckstörungen bei Erwachsenen (z.B. nach einem Schlaganfall oder anderen neurologischen Erkrankungen) zeigen oftmals ein sehr komplexes Bild. Nicht selten werden umfangreiche Langzeittherapien notwendig, in denen es darum geht, die Lebensqualität des Betroffenen so gut es nur geht, zu verbessern oder erhalten gebliebene Funktionen zu optimieren. Eine sehr wichtige Rolle spielt dabei auch für mich die Begleitung und Beratung der Angehörigen in diesen schwierigen Lebenssituationen.

Hin und wieder arbeite ich deshalb mit einer Selbsthilfegruppe für stotternde Erwachsene, der Selbsthilfegruppe von Patienten mit Schlaganfall und nicht zu vergessen der  Selbsthilfegruppe Kehlkopfloser oder am Kehlkopf operierter Patienten im Landkreis Aue – Schwarzenberg und Chemnitz zusammen.

Der prozentuale Anteil sprachentwicklungsauffälliger Kinder und Jugendlicher beträgt in meiner Praxis ca. 60 %. So konnte ich mir besonders auch durch meinen Erstberuf als Erzieherin wertvolle praktische Erfahrungen und theoretische Kenntnisse im Umgang mit  entwicklungsverzögerten Kindern aneignen, was mir besonders auf den Gebieten AD(H)S, Downsyndrom, Autismus u.v.a. geistigen Behinderungen sehr hilft. Ich stelle immer wieder fest, dass es mir Freude macht, besonders diesen Kindern zu helfen, mit viel Geduld und Einfühlungsvermögen deren Entwicklungsbesonderheiten zu beachten und zu respektieren.

So sind mir auch alle Eltern mit ihren daraus resultierenden großen und kleinen Problemen recht herzlich willkommen. Sehr gern können Sie sich persönlich von meiner Arbeit überzeugen, sich von mir anleiten lassen und gemeinsam mit mir und Ihrem Kind  „spielend lernen“.

Ausbildung

1984 – 1987 Medizinische Fachschule Gera – Fachrichtung: Staatlich anerkannte Krippenerzieherin
1993 Medizinische Fachschule Aue – Fachrichtung: Staatlich anerkannte Erzieherin
1999 – 2002 IFBE Schule für Logopädie Chemnitz gGmbH – Fachrichtung: Staatlich anerkannte Logopädin

Berufliche Praxis

1987 – 1990 Krippenerzieherin Stadtverwaltung Gera
1990 – 1993 Krippenerzieherin / Kindergärtnerin – Stadtverwaltung Stollberg
1993 – 1994 Pflegehilfskraft in einem Pflegeheim der Stadtverwaltung Stollberg
1994 – 1996 Mutterschutz, Erziehungsurlaub
1996 – 1998 Krippenerzieherin / Kindergärtnerin / Hortnerin – Stadtverwaltung Stollberg
1998 – 1999 Arbeit suchend
1999 – 2002 Umschulung „staatlich anerkannte Logopädin“ in Chemnitz
2002 – 2010 angestellte Logopädin
seit 08 / 2010 selbstständig

Ich stehe Ihnen als Logopädin mit Rat und Tat zur Seite,

wenn:
… die Sprachentwicklung bei Ihrem Kind anders verläuft als bei anderen Kindern oder ihr Kind bestimmte Laute oder Lautverbindungen falsch ausspricht; eine auditive Wahrnehmungsstörung hat; Probleme mit dem sprachlichen Ausdruck hat; die Grammatik nicht korrekt anwenden kann; stottert oder poltert.

wenn:
… Sie oder ein Angehöriger einen Schlaganfall erlitten oder eine andere neurologische Erkrankung haben und dadurch die Aussprache (Dysarthrie oder Sprechapraxie) oder die Sprache und das Sprachverstehen (Aphasie) betroffen ist bzw. wenn Sie an einer Schluckstörung leiden.

wenn:
… Sie stimmliche Probleme haben, z.B. nach einer Operation an der Schilddrüse; bei Stimmbandknötchen oder Heiserkeit durch Überlastungssituationen.

wenn:
… Sie einen Sprechberuf haben und Ihre stimmlichen und rhetorischen Leistungen verbessern möchten, gebe ich Ihnen auch Einzelstunden auf privater Basis im Bereich Sprecherziehung und Stimmbildung.

Um nicht nur auf dem neusten Stand zu bleiben, sondern auch qualitativ wertvolle Therapien anbieten zu können, habe ich in nachfolgend aufgeführten Seminaren, Fachtagungen oder Fortbildungsveranstaltungen mein spezifisches Fachwissen ständig erweitern können:

Spezielle berufliche Weiterbildungen:

09 / 2014 „Demenz sowie Sinn und Zweck von künstlicher Ernährung“ in Stollberg; Referentin: Frau Dr. med. Christine Wagner
08 / 2014 „Artikulationsstörungen und / oder Phonologische Störungen? Einteilung, Diagnostik und Therapie kindlicher Aussprachestörungen“ in Eisenach; Referentin: Frau Prof. Annette V. Fox – Boyer PhD
05 / 2014 „MFT 9-99 sTArs“ – MFT für 9-99jährige mit spezieller Therapie der Artikulation von s/sch nach Anita Kittel in Weimar; Referentin: Frau Anita Kittel
04 / 2014 Mini – KIDS, „Kinder dürfen Stottern“ in Weimar; Referentin: Frau Dr. Patricia Sandrieser
04 / 2014 Einführung in Konzept und Diagnostik von Barbara Zollinger in Weimar; Referentin: Frau Margita Händel – Rüdiger
03 / 2014 Herausforderndes Verhalten bei Menschen aus dem Autismusspektrum in Chemnitz; Referentin: Frau Sandra Röderer
06 / 2013 Sprachtherapie bei zweisprachigen Kindern nach dem Ansatz von Dr. Zvi Penner in Weimar; Referentin: Frau Harriet Dohrs
09 / 2012 Qigong und Stimme in Weimar; Referentin: Frau Evemarie Haupt
08 / 2012 Sensorisch integratives Logopädiekonzept in Weimar; Referentin: Frau Michaela Kreutz – Zimmermann
06 / 2012 LRS – Diagnostik, Therapie und Vorbeugung in Erfurt; Referentin: Frau Dr. Petra Küspert
09 / 2011 Gesprächsführung und NLP in der Logopädischen Therapie und Beratung in Erfurt; Referentin: Susanne Gehrer
07 / 2011 Grundlagenseminar: Sekretmanagement und therapeutisches Absaugen in Erfurt; Referent Ulrich Birkmann
07 / 2011 Grundkurs Dysphagie und Trachelkanülenmanagement in Erfurt; Referent: Ulrich Birkmann
04 / 2011 viertägiges Seminar „Neurofunktionelle Reorganisation – Modul 3: „Orofaziale Funktionen 2“ in Leipzig
Dozentin: Frau Beatriz Padovan, Logopädin – Dozent: Dr. med. H. v. Treuenfels, Kieferorthopäde
Übersetzerin: Frau Nicole Abad Bender, Lehrlogopädin
12 / 2010 zweitägiges Seminar „ Einführung in das F.O.T.T. – Konzept nach Kay Coombes in Erfurt
Dozent: Herr Jürgen Meyer – Königsbüscher
10 – 11 / 2010 viertägiges Seminar „Neurofunktionelle Reorganisation – Modul 2: „Orofaziale Funktionen 1“ in Leipzig
Dozentin: Frau Dr. med. Marilise A. Paraizo, Ärztin – Übersetzerin: Frau Nicole Abad Bender, Lehrlogopädin
10 / 2010 zweitägiges Seminar „ Praxis der SEV – Therapie auf der Basis der Sensorischen Integration in Chemnitz
Dozentin: Susanne Renk
09 / 2010 zweitägiges Seminar „ Logopädie bei Morbus Parkinson“ – Dozentin: Frau Christine Gebert, Logopädin
04 / 2010 viertägiges Seminar „Neurofunktionelle Reorganisation – Modul 1: „Körperübungen“ in Leipzig
Dozentin: Frau Beatriz Padovan Logopädin – Übersetzerin: Frau Nicole Abad Bender, Lehrlogopädin
12 / 2009 dreitägiges Seminar „TAKTKIN® – ein Ansatz zur Behandlung sprechmotorischer Störungen “ (Aufbaukurs – Kinder) in Erfurt – Referentin: Frau Beate Birner – Janusch
09 / 2009 dreitägiges Seminar „TAKTKIN® – ein Ansatz zur Behandlung sprechmotorischer Störungen “
(Kompaktausbildungskurs – Erwachsene) in Erfurt – Referentin: Frau Beate Birner – Janusch
06 / 2009 Fortbildungsveranstaltung „ Syndromspezifische Förderung kleiner Kinder mit Down – Syndrom “ in Aue
03 / 2009 Fortbildungsveranstaltung „ PECS – Picture Exchange Communication System “ in Leipzig
06 / 2008 zweitägiges Seminar „ Fütterstörung im Säuglings- und Kleinkindalter “ in der Akademie für den Heilmittelbereich in Erfurt – Referentin: Frau Susanne Renk
04 / 2008 Fachtagung des Landratsamtes Stollberg „ Wege im Umgang mit ADHS “ in Oelsnitz – Referenten: Dr. med. habil. Jürgen Prager, ChA der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin am EKA Erzgebirgsklinikum Annaberg gGmbH und Prof. Dr. habil. Otmar Kabat vel Job, fachl. Leiter des IZH Chemnitz
11 / 2004 Fortbildungsveranstaltung unter Leitung Herrn M. Hiller „ Diagnostik und Therapie von Schluckstörungen“
09 / 2002 Fortbildungsveranstaltung „ Stimmrehabilitation und pulmonale Rehabilitation nach totaler Laryngektomie“

Sprechen Sie mit mir!

Haben Sie von Behandlungsmöglichkeiten gehört, die nicht in dieser Information erwähnt werden oder wollen Sie mehr über die aufgeführten Behandlungsmöglichkeiten erfahren, dann fragen Sie mich danach! Auch Ihre Anregungen und Hinweise nehme ich dankbar entgegen. Dadurch wird es mir möglich, Ihre logopädische Behandlung wunschgemäß zu optimieren.

 

Ich verbleibe mit freundlichen Grüßen

Ilka Hennig,
staatlich anerkannte Logopädin und staatlich anerkannte Erzieherin